Handysammelaktion zum Corpsschießen

missio Woche der Goldhandys 2018

„Woche der Goldhandys“ auch in Wevelinghoven

Jetzt mal Hand auf’s Herz: wie viele alte Handys hat jeder von uns noch im Schrank oder in der Schublade herumliegen? Als Reserve vielleicht für den berühmten „Fall der Fälle“, der wahrscheinlich noch nie eingetreten ist? Weil man es vielleicht noch mal brauchen oder weitergeben kann? Aber die alten Dinger wird heutzutage kaum noch jemand benutzen wollen, oder?

In deutschen Schubladen liegen schätzungsweise 124 Millionen (!) ausgediente und nicht mehr genutzte Handys. Dabei kann mit diesen Geräten noch sehr viel Gutes bewirkt werden, denn sie sind im wahrsten Sine des Wortes Gold Wert. Experten schätzen, dass in den ausgedienten Mobiltelefonen rund 2,4 Tonnen Gold befinden – und nur darauf warten, wiederverwendet zu werden.

Zum jährlichen Corpsschießen im November ist es bei uns eine gute Tradition, kurz vor dem Advent auch an diejenigen zu denken, denen es nicht so gut geht. Daher unterstützen wir in diesem Jahr die „Woche der Goldhandys“ des Katholischen Missionswerks missio Aachen und hoffen auf zahlreiche Mithilfe der Scheibenschützen und Wevelinghovener/innen. Näheres zum Hintergrund der Sammelaktion siehe unten.

Im letzten Jahr hat missio in der „Woche der Goldhandys“ bundesweit in rund einhundert Städten Handys gesammelt – und in diesem Jahr auch in Wevelinghoven. Während des Corpsschießens steht im Saal der Erftruhe eine Sammelbox bereit und wartet auf die „alten Schätzchen“.

Also nichts wie ran an die Schubladen und Schränke, denn irgendwo findet sich immer noch ein altes Gerät mit dem man was Gutes tun kann. Und wer sich beim Corpsschießen als Spender registrieren lässt, gewinnt mit etwas Glück vielleicht ein fair produziertes Smartphone oder einen anderen Preis gewinnen, denn zweimal im Jahr werden unter allen Teilnehmern zahlreiche Sachpreise verlost.

Mit Schützengruß
Die Corpsführung

 


Hintergrundinfo zur Aktion:

Mit der Handysammelaktion von missio wird zweifach geholfen. „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet“, erklärt missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer. „Zweitens erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile-Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo.“

In der Demokratischen Republik Kongo sind zurzeit rund drei Millionen Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten in verschiedenen Regionen des Landes. Vor allem im Osten des Landes geht es dabei um den Zugang zu den natürlichen Vorkommen an Coltan, Gold und anderen wertvollen Rohstoffen, die in Mobiltelefonen verwendet werden. Die missio-Partner vor Ort unterstützen die betroffenen Familien psychologisch, medizinisch, juristisch und wirtschaftlich.

Seit 2012 stellt missio mit der Aktion Schutzengel die dramatische Situation von Familien in der DR Kongo in den Mittelpunkt und schenkt ihnen neue Hoffnung. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei.

Weitere Informationen zu Handysammelstellen, kostenlosen Aktionsmaterialien und Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel sind zu finden unter www.missio-hilft.de/handysammeln.

 

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