Nachtrag zur Absage des Stadtparkfestes

Gestern hatten wir schon kurz über die Absage des Stadtparkfestes berichtet, und heute veröffentlicht der BSV auf seiner Website den Text des Artikels, der in der Lokalpresse zu lesen war:

Wevelinghovener Schützen sagen Stadtparkfest ab

Günter Piel, Präsident des Bürgerschützenvereins (BSV) Wevelinghoven, sah sich gestern – am Tag nach dem Orkan – im Wevelinghovener Stadtpark um. Und für ihn ist klar: “Hier kann nicht gefeiert werden. Das ist zu gefährlich.”

Gestern Abend sagte der BSV sein Stadtparkfest am kommenden Samstag – mit farbenprächtiger Illuminaton und einem Canadier-Rennen – ab. Die Schäden sind zu groß. “Es sieht katastrophal aus – als wenn jemand mit einer riesigen Faust in den Stadtpark gehauen hätte”, schildert der BSV-Präsident. “Viele Bäume sind entwurzelt, liegen quer übereinander. Von den Baumkronen drohen weitere Äste herabzustürzen. Und die Brücke, die den Einganz zum Park bildet, ist unpassierbar, mit Ästen blockiert.”

Am Montag Abend hatte Piel noch gedacht: “Hoffentlich können wir feiern. Sehen wir morgen mal nach, wie groß die Schäden ist.” Das Tageslicht gestern brachte Klarheit: Es geht nicht.

“Mitarbeiter des Grünflächenamtes haben erklärt, dass die Schäden nicht in wenigen Tagen behoben werden können, der Park muss gesperrt werden. Und wir hätten am Donnerstag mit dem Aufbau beginnen müssen”, erklärt Piel und meint: “Schade. Das Stadtparkfest ist ein wichtiges Ergebnis in Wevelinghoven – und es ist auch fester Bestandteil unserer Finanzierung. Aber die Sicherheit geht vor.”

Seit rund einem halben Jahr hatte der BSV das Fest, zu dem in den vergangenen Jahren rund 400 Menschen kamen, vorbereitet. Die Illuminationen sollten den Stadtpark in einen Märchenwald verwandeln. Die Wege sollten effektvoll erhellt, Bäume mit bunten Lampen geschmückt werden. Als besondere Aktion war ein Canadier-Rennen auf der Erft geplant. Schützenzüge und Vereine sollten zum Wettbewerb der Sechser-Teams mit Steuermann antreten.

Gefeiert werden soll aber doch – später. “Wir denken an einen Termin im September”, sagt Günter Piel. “Eine Verlegung des Festes um wenige Tage komme dagegen nicht in Frage, “da wir Rücksicht auf Veranstaltungen anderer Vereine nehmen”. Die bereits verkauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit und können für den späteren Termin verwendet werden.

Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 11.06.2014

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