Tag der offenen Tür bei der Straßenmeisterei am 16. Sept. 2018

Angesichts der aktuellen spätsommerlichen Temperaturen will noch niemand so richtig an den Winter denken – mit einer Ausnahme natürlich: “unsere” Straßenmeisterei hier in Wevelinghoven. Da laufen die Planungen und Vorbereitungen für die anstehenden Einsätze garantiert schon auf Hochtouren.

Doch vorher gibt es noch was zu Feiern, denn die Straßenmeisterei an der Untermühle hat in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum! Und damit auch alle mitfeiern können, gibt es am Sonntag, den 16. September 2018 von 11 bis 17 Uhr einen großen Tag der Offenen Tür.

Hier der offizielle Pressetext mit allen Infos und Details:

Straßenmeisterei Grevenbroich:
Tag der offenen Tür zum 50-jährigen Bestehen am 16. September

Grevenbroich/Mönchengladbach (straßen.nrw). Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens lädt die Straßen.NRW-Straßenmeisterei Grevenbroich (An der Untermühle 35, 41516 Grevenbroich) am Sonntag (16.9.) von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen einer Straßenmeisterei. Bei Kaffee und Kuchen, Gegrilltem und Kaltgetränken erwarten Sie spannende Präsentationen, wie Besichtigungen von Fahrzeugen und Geräten, Fotoausstellung, Hüpfburg und vieles mehr.

Die Straßenmeisterei Grevenbroich ist für die Unterhaltung von 49 Kilometer Bundesstraßen, 136 Kilometer Landesstraßen und 41 Kilometer Radwege im Rhein-Kreis Neuss, den Städten Grevenbroich, Jüchen, Dormagen, Rommerskirchen und in Teilbereichen der Städte Mönchengladbach und Neuss zuständig. Zu den Hauptaufgaben der 15 Beschäftigten gehören die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Dazu gehören der Winterdienst, Gehölz- und Baumpflegearbeiten, Grasschnitt, Reinigung und Instandsetzung der Straßen und Nebenanlagen sowie die Beseitigung von Unfallschäden.

Wie alles begann

Im Jahre 1959 startete man mit einem Betriebshof an der Unterstraße in Wevelinghoven. Besetzt war der Betriebshof mit 36 Mitarbeitern, davon waren 24 Straßenwärter, ein LKW-Fahrer, ein Schlosser, ein Schmied, ein Maler, ein Schreiner und ein Platzwart. In drei Bezirken wurden 280 Kilometer Straße betreut. Für jeden Bezirk waren acht Straßenwärter zuständig. Die Fahrzeugausstattung war zu damaliger Zeit noch recht übersichtlich: Es gab einen LKW, zwei Unimogs, einen großen Mannschaftstransportwagen und drei Gogomobile für die Streckenwarte. Die Ladeflächen der Unimogs dienten Sommer wie Winter für den Mannschaftstransport. Selbst der Winterdienst wurde damals noch manuell verrichtet. Das Salz wurde per Hand mit dem Splitt vermischt, anschließend auf die Fahrzeuge geladen und während der Fahrt in den Streuer geschaufelt. Die Verwaltung des Betriebshof war in einer Baracke an der alten B1 (A46) nahe der „Gaststätte Vierwinden“ untergebracht. Dort waren sechs Mitarbeiter mit der Organisation des Betriebshofes beschäftigt. Auch der Leiter des Betriebshofes hatte dort sein Büro. Täglich musste er zum Depot fahren um die Einsatzpläne zu besprechen.

1968 wurde die heutige Straßenmeisterei Grevenbroich eröffnet. Nun waren endlich Verwaltung und Betriebshof in einem Gebäudekomplex vereint. Damals noch zum Landschaftsverband Rheinland gehörend, kam die Straßenmeisterei Grevenbroich im Jahre 2001 zum Landesbetrieb Straßenbau NRW. Nach weiteren internen Umorganisationen gehört die Straßenmeisterei Grevenbroich nun als Stützpunkt zum Mastermeistereibezirk Meerbusch. Für den Bürger, die Kommunen und die Mitarbeiter hat sich indes nichts geändert, hier gilt immer noch die traditionelle Bezeichnung „Straßenmeisterei Grevenbroich“.

Vielen Dank an Straßen.NRW für das Foto!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.